14Feb

Obertauern changes everything!

Gastbeiträge /

Vorweg schon mal: nichts ist erfunden oder dazu gedichtet. Alles hat sich wirklich so zugetragen!

Jänner 2007 reiste ich mit 4 Mädels ein weiteres Mal nach Obertauern in die gute Stube zu Frau Oberauer. Schon die Anfahrt war außergewöhnlich: Schneesturm und Kettenpflicht! Aber wir haben es heile alle Kurven hoch in den Ort geschafft. Danach gab’s erstmal einen Schnaps und lecker Essen in der Latsch‘n Alm.

Stefanie Focke und die Liebe

Die Anfahrt war ziemlich aufregend und anstrengend.

Apres Ski geht immer

Der erste Skitag war schon sehr viel besser.

„Wer von euch zahlt Alimente?“

In der Hütte trafen wir 5 Jungs

Einen schönen ganzen und einen halben Skitag später: wieder Schneesturm, alle Lifte gesperrt – Zuflucht suchen in der Edelweißalm. Da hieß es zusammenrücken und – schwups – sitzen wir bei 5 Jungs am Tisch. Die Frage „wer von euch zahlt denn Alimente?“ hat wohl das Eis gebrochen und unsere natürliche Begabung beim Klappenspiel. Es folgten einige Jägermeister und Weizenbiere sowie eine Schneepflug-Abfahrt ins Tal nach wunderbarem Apres Ski. Noch in Skischuhen wurde das Tanzbein im Gruber Stadl geschwungen.

Fritz war mittendrin

Mit Fritz wurde ausgiebig gefeiert.

Der nächste Tag war geprägt von „sehen wir die Mädels/Jungs irgendwo?“. Ein zufälliges und freudiges Wiedersehen gab es dann am Nachmittag auf der Hochalm, wo einige Unklarheiten beseitigt wurden: der Doktor ist kein Doktor, Frau D-M reist immer mit Fön, der Boarder ist in Wirklichkeit ein Pony.

Zum Apres Ski zeigten wir dann den Jungs „unsere“ Hütte, die Mankei, damals noch mit Fritz mittendrin. Dort haben wir in der Woche wirklich ausgiebig gefeiert, einmal sogar Fondue gegessen – natürlich in Skischuhen. Das allabendliche „Gute Nacht Freunde“ gehörte ebenso dazu wie Headbanging-Einlagen zu Hells Bells. Und: der Blick ins Tal am frühen Abend ist einfach TRAUMHAFT! Selbstverständlich haben wir auch zu zehnt das Skigebiet erkundet, unzählig viele Abfahrten gemacht und die tollen Schneeverhältnisse genossen. Besuche in der „Kuschelhütte“ (Achenrainhütte), lustige Aufwärmübungen vor der FIS-Abfahrt (obi und aufi), ungezählte Liftküsse, Himbeerli, Schneeflöckchen, Willi, Lürzer Pizza und Disko standen auf dem Programm.

3 Trennungen, viele Tränen und zwei Scheidungen später…

Nach 4 gemeinsamen Tagen mussten alle wieder heimwärts, die Mädels ins Ruhrgebiet, die Jungs nach Niedersachsen. Und dann? Zurück ins wahre Leben, geht das? Es ging nicht – es folgten 3 Trennungen (männlich), viele Tränen, 2 Scheidungen (weiblich). Aber auch: DREI neue Obertauern-Paare, EINE Hochzeit (Antrag ein Jahr später auf der Edelweißabfahrt, Hochzeitstanz war selbstverständlich „Einen Stern …“), ZWEI wunderbare Mädels – heute 4 bzw. 5 Jahre alt (auch schon Skifahrerinnen!), EIN Umzug von Niedersachen ins Ruhrgebiet, EIN Umzug in die andere Richtung sowie einige weitere Obertauernurlaube. Die drei Paare gibt es heute, am 29. Januar acht Jahre nach dem Schneesturm, immer noch!

Lustig hatten wir's

Und für uns wird immer ein ganz besonderer Zauber über Obertauern liegen…

Vielen Dank für diese herzerwärmende Lovestory „Obertauern changes everything“ an STEFANIE FOCKE!